Freitag, 19. April 2024
Mittwoch, 17. April 2024
Schöner Artikel in der Saarbrücker Zeitung
QUELLE: https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarlouis/lebach/henrik-geidt-stellt-in-eidenborn-neue-cd-vor_aid-110454019
Musik zieht sich durch sein ganzes Leben
Eidenborn · „Menetekel“ heißt die neue CD von Henrik Geidt, die er am Freitag in Eidenborn vorstellt. Seine CDs nennt er Liebhaber-Projekte.
An Tagen wie diesen musst du einfach genießen, am Leben zu sein.“ Diese poetisch-nachdenkliche Textzeile stammt aus der Feder von Henrik Geidt aus Lebach und bringt die Stimmung der neuesten CD des Sängers und Pianisten auf den Punkt. „Menetekel“ hat er diese, seine achte CD genannt. „Menetekel“, die Vorahnung auf kommendes Unheil. Wie kam Henrik Geidt als ausgebildeter Konzertsänger zum Chanson? „Ich habe jahrelang Schubert, Bach oder Oper gesungen. Was man eben so singt“, lächelt er. Aber irgendwann sei ihm der Gedanke gekommen: „Du hast jetzt dein Leben lang andere interpretiert. Du hast auch selbst etwas zu sagen.“ Seitdem schreibt er seine eigenen Texte und komponiert in der Tradition der großen französischen Chansonniers, greift aktuelle Ereignisse und Strömungen auf und verarbeitet sie auf poetische Art. Entstanden sind die Texte der neuen CD zum großen Teil bereits vor der Pandemie. Geidt singt vom Ukraine-Krieg, von dem er seit 2014 befürchtete, dass er ausbricht. Von politischem Extremismus, der die Welt verändert. Er singt: „Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, wäre es Aufrichtigkeit und Verstand.“ Denn das bräuchten die dringend, die Damen und Herren, die mit Worten vergiften das Land.“ Henrik Geidts letztes Album ist bereits vor fünf Jahren erschienen. Die Coronazeit habe er für seine künstlerische Arbeit als extrem bedrückend empfunden: „Ich wusste nicht so recht, worüber ich schreiben soll“, bekennt er. „Menetekel“ wurde im Studio in Mannheim-Sandheim produziert. Am Kontrabass stand Jörg Jenner, ein Freund, der ihn seit mehr als 20 Jahren auf seiner musikalischen Reise begleitet. Als dritten Musiker im Bunde konnte Henrik Geidt den Mundharmonika-Virtuosen Jens Bunge für „Menetekel“ gewinnen. „Wir haben an zwei Tagen alles live eingespielt. Alle Lieder auf der CD sind ungeschnitten. Und ich bin sehr zufrieden, dass das geklappt hat“, sagt Geidt. In eine Schublade stecken lassen will er sich nicht: „Ich bin kein Liedermacher oder Songwriter im eigentlichen Sinne.“ Vielleicht sei es einfacher, wenn er französisch singen würde, überlegt er. Denn er verortet sich klar im traditionellen französischen Chanson. Die Musik ist seine Leidenschaft. Und seine CDs bezeichnet er als „ambitionierte Liebhaber-Projekte.“ Neben seiner musikalischen Karriere ist Geidt Lehrer am Lebacher Geschwister-Scholl-Gymnasium. Seine Fächer? Musik und Politik. Da schließt sich der Kreis in gewisser Weise. Aber: „Die Musik ist der rote Faden, der sich durch mein ganzes Leben zieht. Schon als kleiner Junge saß ich bei den Großeltern am Klavier und ich wünsche jedem Menschen, dass auch er eine solche Leidenschaft in seinem Leben findet.“
Sonntag, 3. März 2024
CD Menetekel 2024
Unsere neue CD "Menetekel" ist erschienen. Nach 5 Jahren Abstinenz haben wir ein neues Werk mit 11 Liedern live eingespielt. Unterstützt hat uns diesmal Jens Bunge mit der Mundharmonika. Ihr erhaltet die CD zum Preis von 15 EUR incl. Versand bei mir (kurze email genügt) und demnächst auf allen gängigen Downloadportalen.
Montag, 20. November 2023
Sonntag, 13. November 2022
Donnerstag 19 Januar 2023 - der erste Auftritt im hoffnungsschwangeren Jahr 2023
Hier die Ankündigung des TIV Saarbrücken KONZERT IM TIV
Sonntag, 4. August 2019
Neue CD "Heuchelbarone" ist erschienen
Soeben (16.10.2019) erreicht mich ein Kommentar zu meiner CD von dem geschätzten Connaisseur Jochen Arlt. Er schreibt mir: "Heuchelbarone rundum eine wundervolle neuzeitliche Unterhaltungsmelange, die an beste Dampfradio-Zeiten erinnert. Sechs von fünf möglichen Punkten." (Jochen Arlt, Juror "Preis der deutschen Schallplattenkritik")
Meine neue CD "Heuchelbarone" ist auf dem Markt. 10 mitreißende Kabarettlieder für 10 EUR. Erhältlich bei Buchhandlung Anne Treib in Lebach oder beim Verursacher. Einfach eine email an mich, die CD geht per Rechung (+Versandkosten 3 EUR) an euch.
Meine neue CD "Heuchelbarone" ist auf dem Markt. 10 mitreißende Kabarettlieder für 10 EUR. Erhältlich bei Buchhandlung Anne Treib in Lebach oder beim Verursacher. Einfach eine email an mich, die CD geht per Rechung (+Versandkosten 3 EUR) an euch.
Und hier noch die Vorstellung der CD auf SR 3, Moderation Susanne Wachs
Donnerstag, 4. Januar 2018
"So ein Zirkus" in Stuttgart
Freitag, 13. Oktober 2017
"Troubadour" 2017
Ein Höhepunkt jagt den nächsten - ich freue mich sehr über die Teilnahme am Stuttgarter "Troubadour" 2017 - am Freitag 20. Oktober stelle ich mich dem Urteil der Jury...
Freitag, 1. September 2017
Donnerstag, 30. März 2017
Mittwoch, 11. Januar 2017
neue CD "Nicht korrekt"
Am 15 Februar erscheint meine neue CD
"Nicht korrekt"
henrikgeidt@gmx.de
Die CD wird dann ab dem 15 Februar mit einer Rechnung zugesendet.
Das Releasekonzert findet am 25. März in Nürtingen statt, wer also in der Nähe ist kann gerne vorbeischauen.
Und hier der CD Tipp von Susanne Wachs in der Sendung "Lieder und Chansons" auf SR3 am 19.01.2017
Dienstag, 5. April 2016
SZ vom 05.04.2016
„Jetzt hast du dein ganzes Leben lang irgendwelche Werke interpretiert,
jetzt machst du mal was Eigenes!“ Henrik Geidt, Klavierspieler und Sänger, ist nicht nur ein Mann von Wort und Tat, sondern vor allem ein Mann der Musik.
„Mein musikalischer Werdegang beginnt ganz klassisch, mit Klavierunterricht“, erzählt er. Geidt brennt für die Musik, sie ist seine Leidenschaft. Schon lange vor dem Abitur weiß er, „nach dem Abi mach ich was mit Musik.“
Toningenieur wollte er werden, zum Studieren nach Düsseldorf gehen. „Zum Glück hab ich die Aufnahmeprüfung dort nicht geschafft, und bin dann in Saarbrücken genommen worden, für Schulmusik.“ Klavier- und Gesangsunterricht ziehen sich fortan wie ein roter Faden durch das Leben des Musikers.
Irgendwann im Laufe des Studiums wird Geidt von seinem Gesangslehrer entdeckt: „Er hat gesagt: du hast eine tolle Stimme, mach doch was draus!“ Und ehe er es sich versah, war er in einer Opernproduktion, sogar auf eine der Hauptrollen besetzt. „So bin ich dann eigentlich in den Gesang reingerutscht.“ Obwohl Geidt immer schon Spaß an Gesang hatte, hegte er Zweifel, „dass es dafür reicht.“
An das Studium der Schulmusik schloss der Musiker ein Gesangsstudium an, das er 1998 mit einem Konzertdiplom abschloss. „Ich habe dann viel gesungen, hier im Saarland, bei vielen Produktionen und auch beim Rundfunk und bei Konzerten.“ Doch ein Leben als klassischer Sänger kann Geidt sich nicht vorstellen, er sucht nach Alternativen.
„Ich habe dann Jazz gemacht, aber auch im Jazz ist man ja hauptsächlich Interpret. Dann hab ich irgendwann angefangen, eigene Sachen zu entwickeln.“ Zunächst im Stil der Jazz-Standards auf Englisch, später dann auf Deutsch. „So hat sich das nach und nach entwickelt, dass wir gesagt haben, das geht in die Chanson-Richtung.“ Inzwischen ist Geidt angelangt in seinem Künstlerdasein: „Ein langer Weg, von der Klassik, über den Jazz bis hin zum Chanson.“
Seit fünf oder sechs Jahren spielt Geidt zusammen mit seinem Kontrabassisten Jörg Jenner. „Wir haben uns spezialisiert auf das Duo Klavier und Kontrabass. Das wollen wir jetzt auch beibehalten.“
In seinen Liedern verpackt der Klavierspieler und Sänger Alltag und alltägliche Situationen. Vor allem solche, die ihm auch nach längerer Zeit keine Ruhe lassen. „Dann überlege ich mir, kann man daraus ein Lied machen, beschäftigt das andere und finden die das witzig; man muss dann eine kleine Keimzelle bauen.“
Aus „Keimzellen“ entstehen Geidts Songs, es kann ein Satz reichen, „an dem sich alles andere anhäuft. Man muss warten, was da angespült kommt.“ Stimmt erst einmal der Text, ist eine passende Melodie schnell gefunden: „Die Melodie fließt mir dann zu.“
Nicht ganz einordnen lässt sich die Kunst, die Henrik Geidt produziert, eher füllt sie eine eigene Nische. „Es ist nicht richtig komisch, und ich bin kein Kabarett. Es ist so eine Mischform - man kann das schwer labeln. Aber ich nenne es gerne: das Melankomische!“
Im privaten Bereich eher der Beobachter, ein ruhiger Geselle mit Humor und Neugier am Weltgeschehen, wird Geidt auf der Bühne förmlich zu einem anderen Menschen. „Da werde ich zum Beobachteten, aber ich genieße das trotzdem. Ich bin mir meiner Sache sehr sicher, und es ist ein Genuss, schöne Musik zu machen, zusammen mit Jörg.“ Das Duo schafft sich mit seinen Liedern und Melodien sozusagen selbst ein schönes Erlebnis. „Ich sage immer: Komm, wir gehen auf die Bühne und haben unsere Ruhe!“ Sie erleben und genießen ihren Abend im Rampenlicht und vergessen dabei sogar fast, dass Publikum anwesend ist. „An erster Stelle sind wir Musiker, das Erleben der Musik in dem Moment ist wichtig!“
„Mein musikalischer Werdegang beginnt ganz klassisch, mit Klavierunterricht“, erzählt er. Geidt brennt für die Musik, sie ist seine Leidenschaft. Schon lange vor dem Abitur weiß er, „nach dem Abi mach ich was mit Musik.“
Toningenieur wollte er werden, zum Studieren nach Düsseldorf gehen. „Zum Glück hab ich die Aufnahmeprüfung dort nicht geschafft, und bin dann in Saarbrücken genommen worden, für Schulmusik.“ Klavier- und Gesangsunterricht ziehen sich fortan wie ein roter Faden durch das Leben des Musikers.
Irgendwann im Laufe des Studiums wird Geidt von seinem Gesangslehrer entdeckt: „Er hat gesagt: du hast eine tolle Stimme, mach doch was draus!“ Und ehe er es sich versah, war er in einer Opernproduktion, sogar auf eine der Hauptrollen besetzt. „So bin ich dann eigentlich in den Gesang reingerutscht.“ Obwohl Geidt immer schon Spaß an Gesang hatte, hegte er Zweifel, „dass es dafür reicht.“
An das Studium der Schulmusik schloss der Musiker ein Gesangsstudium an, das er 1998 mit einem Konzertdiplom abschloss. „Ich habe dann viel gesungen, hier im Saarland, bei vielen Produktionen und auch beim Rundfunk und bei Konzerten.“ Doch ein Leben als klassischer Sänger kann Geidt sich nicht vorstellen, er sucht nach Alternativen.
„Ich habe dann Jazz gemacht, aber auch im Jazz ist man ja hauptsächlich Interpret. Dann hab ich irgendwann angefangen, eigene Sachen zu entwickeln.“ Zunächst im Stil der Jazz-Standards auf Englisch, später dann auf Deutsch. „So hat sich das nach und nach entwickelt, dass wir gesagt haben, das geht in die Chanson-Richtung.“ Inzwischen ist Geidt angelangt in seinem Künstlerdasein: „Ein langer Weg, von der Klassik, über den Jazz bis hin zum Chanson.“
Seit fünf oder sechs Jahren spielt Geidt zusammen mit seinem Kontrabassisten Jörg Jenner. „Wir haben uns spezialisiert auf das Duo Klavier und Kontrabass. Das wollen wir jetzt auch beibehalten.“
In seinen Liedern verpackt der Klavierspieler und Sänger Alltag und alltägliche Situationen. Vor allem solche, die ihm auch nach längerer Zeit keine Ruhe lassen. „Dann überlege ich mir, kann man daraus ein Lied machen, beschäftigt das andere und finden die das witzig; man muss dann eine kleine Keimzelle bauen.“
Aus „Keimzellen“ entstehen Geidts Songs, es kann ein Satz reichen, „an dem sich alles andere anhäuft. Man muss warten, was da angespült kommt.“ Stimmt erst einmal der Text, ist eine passende Melodie schnell gefunden: „Die Melodie fließt mir dann zu.“
Nicht ganz einordnen lässt sich die Kunst, die Henrik Geidt produziert, eher füllt sie eine eigene Nische. „Es ist nicht richtig komisch, und ich bin kein Kabarett. Es ist so eine Mischform - man kann das schwer labeln. Aber ich nenne es gerne: das Melankomische!“
Im privaten Bereich eher der Beobachter, ein ruhiger Geselle mit Humor und Neugier am Weltgeschehen, wird Geidt auf der Bühne förmlich zu einem anderen Menschen. „Da werde ich zum Beobachteten, aber ich genieße das trotzdem. Ich bin mir meiner Sache sehr sicher, und es ist ein Genuss, schöne Musik zu machen, zusammen mit Jörg.“ Das Duo schafft sich mit seinen Liedern und Melodien sozusagen selbst ein schönes Erlebnis. „Ich sage immer: Komm, wir gehen auf die Bühne und haben unsere Ruhe!“ Sie erleben und genießen ihren Abend im Rampenlicht und vergessen dabei sogar fast, dass Publikum anwesend ist. „An erster Stelle sind wir Musiker, das Erleben der Musik in dem Moment ist wichtig!“
Zum Thema:
Auf einen BlickAm Samstag, 9. April, 19.30 Uhr, beginnt im Leidinger das Konzert „Beziehungsweisen“. Es bietet – wie die Künstler selbst sagen – „melankomische Chansons, verstörend schön, beswingend elegant“. Die Künstler sind der Klavierspieler und Sänger Henrik Geidt und der Kontrabassist Jörg Jenner. Sie präsentieren Lieder, die Geidt getextet und komponiert hat. redticket-regional.de
Auf einen BlickAm Samstag, 9. April, 19.30 Uhr, beginnt im Leidinger das Konzert „Beziehungsweisen“. Es bietet – wie die Künstler selbst sagen – „melankomische Chansons, verstörend schön, beswingend elegant“. Die Künstler sind der Klavierspieler und Sänger Henrik Geidt und der Kontrabassist Jörg Jenner. Sie präsentieren Lieder, die Geidt getextet und komponiert hat. redticket-regional.de
Samstag, 5. März 2016
Pirmasenser Zeitung 3.3.2016, von Markus Fuhser
Ein Troubadour der leisen Art
Henrik Geidt mit Jörg Jenner im „Pünktchen und Anton “
Zum zweiten Mal im „Pünktchen und Anton“ zu Gast waren Henrik Geidt (vorn) und Jörg Jenner. (Foto: Fuhser)
Im Saarland ist der Sänger deutschsprachiger Chansons zuhause und die doch größere Nähe unserer Nachbarn zum Französischen mag auch den seltsam ambivalenten Begriff, einerseits deutsch, andererseits Chanson, erklären. Geidts Lieder und Texte könnten auch Schlager genannt werden, wäre der Begriff bei uns nicht hoffnungslos aufs Seichte ausgerichtet. Und die Zeit des Nationalsozialismus hat das ihre getan, um die Tradition des deutschen Schlagers der 20er Jahre radikal zu kappen. Doch in der weiten Welt des Pop hat auch der witzige, melancholische, scharf- wie auch unsinnige Liedtext wieder ein warmes Plätzchen gefunden, wo er blühen und gedeihen darf.
So muss sich Geidt mit seiner Kunst zwischen Pop und Liedermachern verorten lassen, was zählt am Ende, ist eh die Komposition aus Text und Musik an sich. Der studierte Musiker gibt an seinem elektronischen Klavier, das auch mal wie ein Harmonium klingt, den abgeklärten, eleganten Unterhalter, stark unterstützt von Jörg Jenner am Kontrabass, der auch mal ganz eigen eine zweite Stimme im Refrain oder einen winzig-kurzen Kommentar einfließen lässt.
Geidts Texte sind hochverdichtete Erzählungen aus dem Alltag, oft mit leiser Ironie durchwirkt, die auch als Gedichte für sich stehen könnten. Doch erst mit der „Minimalmusik“ von ihm an den Tasten und den Jennerschen Kontrabassläufen wird meist ein kleines Kunstwerk draus. Sei es der Blick auf den Marketingwahnsinn mit Punktesammeln und dem Drücken von Zufriedenheitsknöpfen im Baumarkt, oder der Selfie-Stick, der überall in die Welt ragt, um den Fotografen weiblich wie männlich optimal beim Stützen des schiefen Turms zu Pisa, mit der Mona Lisa oder auch der Queen aufs digitale Bild zu bannen.
Man muss diese Art der Weltbetrachtung mit leiseren Tönen natürlich mögen, die sanfte Melancholie, die Liebeslieder wie „Sommer 84“ und auch die Liebeserklärung an die kleine Tochter („Eine die mich mag“) grundiert. Musik, die sehr gut ins Pünktchen und Anton passt, auch wenn, siehe Intro des Textes, an diesem Abend noch reichlich Platz war. Auch seinen Zwiespalt bei der Kindererziehung hat Geidt in Verse gefasst: Mit dem Strom zu schwimmen mag leichter sein. Doch des Vaters Segen hat das Kind auch, wenn es, weil das Herz es will, den eigenständigen „Weg der Dornen“ wählt. Das alles im Lied musikalisch gefasst von einem jazzigen Fender-Rhodes-Pianosound, und auch da passte Jenners Spiel auf dem Zupf- und Streichbass wunderbar.
Doch Geidt kann auch etwas – für seine Verhältnisse – boshafter, wenn es wie beim schwungvollen „rien ne va plus“ um Raffen und die Bankenwirtschaft geht oder ganz lokal um die äußerst schräge Marketingaktion „Frühling im Gewerbepark“. Vieles aus den musikalischen Kosmen von Klassik bis Rock zitiert der Klavierspieler, doch genauso raffiniert und beiläufig wie das Ironische in seinen Texten.
Fünf CDs hat der Chansonnier (ja, doch) schon produziert, die meisten der Lieder des Abends sind auf der letzten versammelt, die den Titel „Beziehungsweisen“ trägt. Wer sich ein Bild (und einen Klang) von der großen Kleinkunst des Sängers und Klavierspielers machen will, der hat auf www.henrikgeidt.de einige Gelegenheiten dazu. (mfu)
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Mitglieder
Henrik Geidt (Klavier und Gesang) ,Jörg Jenner (Kontrabass)
Klavier/Gesang

Henrik Geidt
Bass

Jörg Jenner