Mittwoch, 11. Januar 2017

neue CD "Nicht korrekt"


Am 15 Februar erscheint meine neue CD

"Nicht korrekt"

10 neue Lieder auf 37 Minuten Laufzeit. Die CD ist bestellbar für 12 EUR inklusive Versand. Einfach die Bestellung senden an:

henrikgeidt@gmx.de

Die CD wird dann ab dem 15 Februar mit einer Rechnung zugesendet.
Das Releasekonzert findet am 25. März in Nürtingen statt, wer also in der Nähe ist kann gerne vorbeischauen.



Und hier der CD Tipp von Susanne Wachs in der Sendung "Lieder und Chansons" auf SR3 am 19.01.2017

Mittwoch, 18. Mai 2016

"Der Fremde"

"Der Fremde", wir spielten das Lied beim Konzert in Eidenborn, vielen Dank an Joachim Haberer für den Videomitschnitt

Dienstag, 5. April 2016

SZ vom 05.04.2016

 Saarbrücken
„Melankomisches“ Chanson-Duo
Klavierspieler und Sänger Henrik Geidt mit Kontrabassist Jörg Jenner im Leidinger

Von  Nadja Spieldenner, 
05. April 2016, Saarbrücker Zeitung 05.04.2016
 
Er kam von der Klassik über den Jazz zum Chanson – heute schreibt Klavierspieler und Sänger Henrik Geidt eigene Stücke, in denen er Alltag und alltägliche Situationen „melankomisch“ aufbereitet.
„Jetzt hast du dein ganzes Leben lang irgendwelche Werke interpretiert, jetzt machst du mal was Eigenes!“ Henrik Geidt, Klavierspieler und Sänger, ist nicht nur ein Mann von Wort und Tat, sondern vor allem ein Mann der Musik.

„Mein musikalischer Werdegang beginnt ganz klassisch, mit Klavierunterricht“, erzählt er. Geidt brennt für die Musik, sie ist seine Leidenschaft. Schon lange vor dem Abitur weiß er, „nach dem Abi mach ich was mit Musik.“

Toningenieur wollte er werden, zum Studieren nach Düsseldorf gehen. „Zum Glück hab ich die Aufnahmeprüfung dort nicht geschafft, und bin dann in Saarbrücken genommen worden, für Schulmusik.“ Klavier- und Gesangsunterricht ziehen sich fortan wie ein roter Faden durch das Leben des Musikers.

Irgendwann im Laufe des Studiums wird Geidt von seinem Gesangslehrer entdeckt: „Er hat gesagt: du hast eine tolle Stimme, mach doch was draus!“ Und ehe er es sich versah, war er in einer Opernproduktion, sogar auf eine der Hauptrollen besetzt. „So bin ich dann eigentlich in den Gesang reingerutscht.“ Obwohl Geidt immer schon Spaß an Gesang hatte, hegte er Zweifel, „dass es dafür reicht.“

An das Studium der Schulmusik schloss der Musiker ein Gesangsstudium an, das er 1998 mit einem Konzertdiplom abschloss. „Ich habe dann viel gesungen, hier im Saarland, bei vielen Produktionen und auch beim Rundfunk und bei Konzerten.“ Doch ein Leben als klassischer Sänger kann Geidt sich nicht vorstellen, er sucht nach Alternativen.

„Ich habe dann Jazz gemacht, aber auch im Jazz ist man ja hauptsächlich Interpret. Dann hab ich irgendwann angefangen, eigene Sachen zu entwickeln.“ Zunächst im Stil der Jazz-Standards auf Englisch, später dann auf Deutsch. „So hat sich das nach und nach entwickelt, dass wir gesagt haben, das geht in die Chanson-Richtung.“ Inzwischen ist Geidt angelangt in seinem Künstlerdasein: „Ein langer Weg, von der Klassik, über den Jazz bis hin zum Chanson.“

Seit fünf oder sechs Jahren spielt Geidt zusammen mit seinem Kontrabassisten Jörg Jenner. „Wir haben uns spezialisiert auf das Duo Klavier und Kontrabass. Das wollen wir jetzt auch beibehalten.“

In seinen Liedern verpackt der Klavierspieler und Sänger Alltag und alltägliche Situationen. Vor allem solche, die ihm auch nach längerer Zeit keine Ruhe lassen. „Dann überlege ich mir, kann man daraus ein Lied machen, beschäftigt das andere und finden die das witzig; man muss dann eine kleine Keimzelle bauen.“

Aus „Keimzellen“ entstehen Geidts Songs, es kann ein Satz reichen, „an dem sich alles andere anhäuft. Man muss warten, was da angespült kommt.“ Stimmt erst einmal der Text, ist eine passende Melodie schnell gefunden: „Die Melodie fließt mir dann zu.“

Nicht ganz einordnen lässt sich die Kunst, die Henrik Geidt produziert, eher füllt sie eine eigene Nische. „Es ist nicht richtig komisch, und ich bin kein Kabarett. Es ist so eine Mischform - man kann das schwer labeln. Aber ich nenne es gerne: das Melankomische!“

Im privaten Bereich eher der Beobachter, ein ruhiger Geselle mit Humor und Neugier am Weltgeschehen, wird Geidt auf der Bühne förmlich zu einem anderen Menschen. „Da werde ich zum Beobachteten, aber ich genieße das trotzdem. Ich bin mir meiner Sache sehr sicher, und es ist ein Genuss, schöne Musik zu machen, zusammen mit Jörg.“ Das Duo schafft sich mit seinen Liedern und Melodien sozusagen selbst ein schönes Erlebnis. „Ich sage immer: Komm, wir gehen auf die Bühne und haben unsere Ruhe!“ Sie erleben und genießen ihren Abend im Rampenlicht und vergessen dabei sogar fast, dass Publikum anwesend ist. „An erster Stelle sind wir Musiker, das Erleben der Musik in dem Moment ist wichtig!“
Zum Thema:

Auf einen BlickAm Samstag, 9. April, 19.30 Uhr, beginnt im Leidinger das Konzert „Beziehungsweisen“. Es bietet – wie die Künstler selbst sagen – „melankomische Chansons, verstörend schön, beswingend elegant“. Die Künstler sind der Klavierspieler und Sänger Henrik Geidt und der Kontrabassist Jörg Jenner. Sie präsentieren Lieder, die Geidt getextet und komponiert hat. redticket-regional.de

Samstag, 5. März 2016

Pirmasenser Zeitung 3.3.2016, von Markus Fuhser

Ein Troubadour der leisen Art

Henrik Geidt mit Jörg Jenner im „Pünktchen und Anton “
Zum zweiten Mal im „Pünktchen und Anton“ zu Gast waren Henrik Geidt (vorn) und Jörg Jenner. (Foto: Fuhser)
Wer keinen großen Namen hat, und wer hat den schon, der tut sich schwer in der Pirmasenser Livemusik-Landschaft. So ist es Henrik Geidt hoch anzurechnen, dass er nun schon zum zweiten Mal im „Pünktchen und Anton“ auftrat.
Im Saarland ist der Sänger deutschsprachiger Chansons zuhause und die doch größere Nähe unserer Nachbarn zum Französischen mag auch den seltsam ambivalenten Begriff, einerseits deutsch, andererseits Chanson, erklären. Geidts Lieder und Texte könnten auch Schlager genannt werden, wäre der Begriff bei uns nicht hoffnungslos aufs Seichte ausgerichtet. Und die Zeit des Nationalsozialismus hat das ihre getan, um die Tradition des deutschen Schlagers der 20er Jahre radikal zu kappen. Doch in der weiten Welt des Pop hat auch der witzige, melancholische, scharf- wie auch unsinnige Liedtext wieder ein warmes Plätzchen gefunden, wo er blühen und gedeihen darf.
So muss sich Geidt mit seiner Kunst zwischen Pop und Liedermachern verorten lassen, was zählt am Ende, ist eh die Komposition aus Text und Musik an sich. Der studierte Musiker gibt an seinem elektronischen Klavier, das auch mal wie ein Harmonium klingt, den abgeklärten, eleganten Unterhalter, stark unterstützt von Jörg Jenner am Kontrabass, der auch mal ganz eigen eine zweite Stimme im Refrain oder einen winzig-kurzen Kommentar einfließen lässt.
Geidts Texte sind hochverdichtete Erzählungen aus dem Alltag, oft mit leiser Ironie durchwirkt, die auch als Gedichte für sich stehen könnten. Doch erst mit der „Minimalmusik“ von ihm an den Tasten und den Jennerschen Kontrabassläufen wird meist ein kleines Kunstwerk draus. Sei es der Blick auf den Marketingwahnsinn mit Punktesammeln und dem Drücken von Zufriedenheitsknöpfen im Baumarkt, oder der Selfie-Stick, der überall in die Welt ragt, um den Fotografen weiblich wie männlich optimal beim Stützen des schiefen Turms zu Pisa, mit der Mona Lisa oder auch der Queen aufs digitale Bild zu bannen.
Man muss diese Art der Weltbetrachtung mit leiseren Tönen natürlich mögen, die sanfte Melancholie, die Liebeslieder wie „Sommer 84“ und auch die Liebeserklärung an die kleine Tochter („Eine die mich mag“) grundiert. Musik, die sehr gut ins Pünktchen und Anton passt, auch wenn, siehe Intro des Textes, an diesem Abend noch reichlich Platz war. Auch seinen Zwiespalt bei der Kindererziehung hat Geidt in Verse gefasst: Mit dem Strom zu schwimmen mag leichter sein. Doch des Vaters Segen hat das Kind auch, wenn es, weil das Herz es will, den eigenständigen „Weg der Dornen“ wählt. Das alles im Lied musikalisch gefasst von einem jazzigen Fender-Rhodes-Pianosound, und auch da passte Jenners Spiel auf dem Zupf- und Streichbass wunderbar.
Doch Geidt kann auch etwas – für seine Verhältnisse – boshafter, wenn es wie beim schwungvollen „rien ne va plus“ um Raffen und die Bankenwirtschaft geht oder ganz lokal um die äußerst schräge Marketingaktion „Frühling im Gewerbepark“. Vieles aus den musikalischen Kosmen von Klassik bis Rock zitiert der Klavierspieler, doch genauso raffiniert und beiläufig wie das Ironische in seinen Texten.
Fünf CDs hat der Chansonnier (ja, doch) schon produziert, die meisten der Lieder des Abends sind auf der letzten versammelt, die den Titel „Beziehungsweisen“ trägt. Wer sich ein Bild (und einen Klang) von der großen Kleinkunst des Sängers und Klavierspielers machen will, der hat auf www.henrikgeidt.de einige Gelegenheiten dazu. (mfu)

Mittwoch, 2. März 2016

Samstag, 27. Februar 2016

Auftritt in Nalbach 12.02.2016



Video von Joachim Haberer, danke!

Dienstag, 9. Februar 2016

Merzig Wadern heisst der Kreis

Der Kreis Merzig Wadern wird dieses Jahr 200 Jahre alt. Das offizielle Lied zum Ereignis stammt von mir...wie schöööön!


Sonntag, 14. Juni 2015

Rezension "Beziehungsweisen"

Rezension meiner CD "Beziehungsweisen" von David Wonschewski
Es gäbe für ihn, so ließ Henrik Geidt anlässlich der Veröffentlichung seines letztjährigen Albums „Rien ne va plus“ verlauten, bisher schlichtweg keinen Anlass das Saarland zu verlassen. Ein Statement, das in erster Linie privater Natur ist, lebt der so umtriebige und weitgereiste Chansonnier doch seit seiner Geburt dort. Ein Umstand, der – und damit schlagen wir den Bogen zum künstlerischen Bereich – von den Medien bisher allerdings wahlweise als Alleinstellungsmerkmal oder aber Stigma kommuniziert wird. Denn seit der studierte Musiker 2008 sein Debütalbum vorgelegt hat, hat Henrik Geidt sich fraglos zu einem der zuvorderst zu nennenden Chansonniers seines Bundeslandes entwickelt, dessen Lieder gern gesendet werden über die Kanäle des Saarländischen Rundfunks – jenseits seiner Heimat ist bis dato dafür umso abrupter Schluss, geht bei Sendeanstalten wie Veranstaltern allzu schnell und allzu unberechtigt der Vorhang runter. Zu Unrecht, wie er nun mit seiner CD „Beziehungsweisen“ zum – man weiß schon gar nicht mehr wievielten Male – unter Beweis stellt.
Seine Vielseitigkeit (Geidt verfügt neben dem Chanson auch über weitreichende Ausbildung und Erfahrung im Jazz, in der Kirchenmusik oder mit seinem Bariton auch im Opernbereich) stand dem sympathischen Saarländer bis zu „Rien ne va plus“ fast noch mehr im Weg als seine Herkunft; war dieser Vielseitigkeit bei aller fachlichen Brillanz doch anzuhören, dass der so sehr in seiner Heimat Verwurzelte musikalisch auf der Suche war. Pop-, Rock-, vereinzelt sogar elektronische Spielereien ließen zwar sofort aufhorchen unter jenen, die sich freuten über so viel ungebändigte Experimentierlust, sie ließen sich nur denkbar schlecht in Schubladen stecken, so dass Geidt schnell den Ruf bekam zwar mutig, aber kaum verlässlich einsortierbar zu sein.
Mit „Rien ne va plus“ erfolgte 2014 dann der Schwenk, Geidt beschloss seine diversen musikalischen Talente nicht mehr zeitgleich vom Stapel zu lassen und sich selbst einer klanglichen Reduktion zu unterziehen. Geidt am Piano, begleitet von seinem Freund und Kollegen, dem Kontrabassisten Jörg Jenner, mehr brauchte es nicht. Mut zur Sparsamkeit, so könnte man das Konzept nennen. Mit dem Geidt dementsprechend auch außerhalb des Saarlandes erste Erfolge feiern konnte. Beim Liedermacherfestival in Geretsried erhielt er den Jurypreis und – auch nicht von schlechten Eltern – eine Nominierung zum Preis der Deutschen Schallplattenkritik.
Und nun also „Beziehungsweisen“, eine Platte, die eindrucksvoll zeigt wie sehr ein nicht mehr ganz so breitgefächerter Stil wie ehedem doch zugleich eine künstlerische Fortentwicklung sein kann. Denn Geidt, es lässt sich nicht anders sagen, blüht auf. Bei aller Brillanz, so merkt man nun in der Rückschau, hatten die Chansons auf „Rien ne va plus“ dennoch stets ein wenig gewirkt als sei Geidt ein Autofahrer, der nachts und bei Nebel auf einer schlecht beleuchteten Landstraße unterwegs ist. Konzentration als höchstes Gebot. Davon ist auf „Beziehungsweisen“ nun gar nichts mehr zu verspüren, denn ohne sein so wunder passendes neues Klangkorsett zu verlassen versprüht der Chansonnier eine Spiellaune, die gerade in einem Lied wie „Allerletzte Runde“ mitsamt seiner so wirkungsvoll in Szene gesetzten Klarinette fast schon Klezmer-Züge trägt. Beschwingt reißt das Stück uns mit, unentrinnbar werden wir in diesen feierlustigen Refrain hineingezogen, werden verschluckt von Wein, Weib und Gesang.
Überhaupt diese leicht angesäuselten Liebeslieder, sie scheinen – mal romantisch, mal ausgelassen, mal sanft ironisch – Geidts wirkliches, sein neues Alleinstellungsmerkmal zu sein. Nicht weniger als das erkennen wir anhand einer Komposition wie „Wär doch mal schön“, in der es ihm gelingt die Härte des Beziehungsalltags spielerisch tänzelnd mit einem Schmunzeln unters Volk zu bringen, derweil „Das sogenannte Leben“ textlich wie eine expressionistische Landschafts- und Menschenbeobachtung in introvertiert-feinsinnigem Klanggewand daherkommt. Hätte das Lied keinen Refrain, keine Melodie – es wäre immer noch hohe Poesie.
Ja, es lässt sich nicht anders sagen, Geidts Liedermacherqualitäten entfalten sich am besten dann, wenn – wie auch im an und für sich etwas depressiv gehaltenen Gesellschaftsuntergangsstück „Die fetten Jahre“ – seine poetische Beobachterbegabung auf seine Lust an schwelgerischer musikalischer Untermalung trifft. Denn dann, immer dann wird aus dem Saarländer Henrik Geidt, vielleicht tatsächlich einem Chansonnier unter vielen, ein Künstler wie wir ihn – Reinhard Mey einmal außen vor gelassen – kaum, vielleicht gar nicht mehr finden in unseren Breiten: Der unaufdringliche, aber zu allem bereite Tröster. Auch auf „Rien ne va plus“ hatte es bereits diese Lieder gegeben, in denen Geidt unsere Hand nahm, um mit uns durch die Stürme des Lebens zu gehen. Dass sie uns hier, auf „Beziehungsweisen“, nun aber so nachhaltig berühren ist seiner Stimme geschuldet. Denn dass der ausgebildete Opernsänger keiner fachlichen Hinweise mehr bedarf, das dürfte außer Frage stehen. Dass es aber jemanden brauchte, der ihm das Vertrauen gibt auch hier ein paar Gänge runterzuschalten und darauf zu vertrauen, dass seine Stimme auch dann noch trägt, wenn sie ein wenig einbüßt von ihrer klassisch antrainierten Perfektion, ja sie dadurch einfach nur menschlicher und wärmer wird, näher an uns heranrückt, das ist offensichtlich.
 https://einachtellorbeerblatt.wordpress.com/2015/06/05/rezension-henrik-geidt-beziehungsweisen/

Donnerstag, 14. Mai 2015

CD "Beziehungsweisen" - Hörproben

3 Lieder aus meiner aktuellen CD "Beziehungsweisen" - erhältlich für 12 EUR beim Verursacher...mail an henrikgeidt@gmx.de







Montag, 20. April 2015

"Coup de coeur" "Lieder und Chansons" SR3

In der Sendung "Lieder und Chanson" auf SR3 stellte Susanne Wachs meine CD "Beziehungsweisen als "coup der coeur" vor:


Montag, 13. April 2015

CD bei SR3 12.04.2015

In der Sendung "Musikbühne Saar" wurde meine CD "Beziehungsweisen" am 12.04.2015 vorgestellt. Susanne Wachs moderierte die Sendung. Wer das Ganze nachhören möchte findet hier einen Zusammenschnitt - viel Spaß